Beim Check-up fällt es auf: Die Leberwerte sind erhöht, das Cholesterin zu hoch, und im Ultraschall heißt es „Fettleber“. Der Rat lautet dann oft: abnehmen, weniger Fett – oder ein Medikament. Viele möchten aber erst einmal verstehen, woher das kommt und was sie selbst tun können.
Genau das schaue ich mir mit Ihnen an – im Gespräch, über Ihr Ernährungstagebuch und Ihre Befunde. Daraus kann ein Plan entstehen, der zu Ihrem Alltag passt. Eine ärztliche Behandlung ergänze ich, ersetze sie aber nicht.
In meiner Praxis in Berlin Prenzlauer Berg oder per Video – überall in Deutschland.
Im Ultraschall sieht die Leber „hell“ aus, oder einzelne Leberwerte sind erhöht – meist ohne dass Sie etwas spüren.
LDL, Gesamtcholesterin oder Triglyceride liegen über dem Zielbereich – manchmal trotz gesunder Ernährung.
Mehr Bauchumfang, Müdigkeit oder ein Druckgefühl im rechten Oberbauch können dazukommen, müssen aber nicht.
Bei einer Fettleber lagert die Leber mehr Fett ein, als sie verarbeiten kann. Häufig hängt das mit dem Stoffwechsel zusammen – mit Bauchfett, Blutzucker und Blutfetten –, nicht mit Alkohol. Fachlich spricht man inzwischen von einer stoffwechselbedingten Fettleber.
Eine reine Verfettung kann sich bei manchen Menschen zu einer Entzündung der Leber weiterentwickeln und in seltenen Fällen auf Dauer zu Vernarbungen führen. Deshalb lohnt es sich, früh hinzuschauen.
Meist macht sie lange keine Beschwerden und wird zufällig entdeckt. Die gute Nachricht: Die Leber ist ein sehr anpassungsfähiges Organ. Wenn sich die Ursachen ändern, kann sich eine Fettleber oft wieder zurückbilden – wie weit, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Cholesterin ist lebenswichtig: Der Körper braucht es für Zellwände, Hormone und Gallensäuren. Den größten Teil bildet die Leber selbst – deshalb hängt der Cholesterinspiegel nicht nur davon ab, wie viel Cholesterin Sie essen.
Auf dem Laborzettel stehen meist das LDL („schlechtes“ Cholesterin), das HDL („gutes“ Cholesterin) und die Triglyceride. Wichtiger als ein einzelner Wert ist das Gesamtbild: Wie stehen die Werte zueinander, und was beeinflusst sie bei Ihnen?
Fettleber, erhöhte Blutfette und eine Insulinresistenz treten häufig gemeinsam auf – und können sich gegenseitig verstärken. Ist die Insulinwirkung gestört, werden vermehrt Fettsäuren aus dem Bauchfett freigesetzt; die Leber bildet daraus mehr Fett und mehr Blutfette – darunter besonders kleine, cholesterinreiche Teilchen, die als ungünstig für die Gefäße gelten. Eine verfettete Leber reagiert wiederum schlechter auf Insulin.
Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf einen Wert zu schauen, sondern auf den ganzen Stoffwechsel. Oft gehören auch der Blutzucker und der Blutdruck mit ins Bild.
Oft beginnt es im Alltag – mit Stress. Viel Arbeit, wenig Pausen, zu kurze Nächte: Dauerstress hält Stresshormone wie Cortisol hoch, und die können Blutzucker und Blutfette beeinflussen. Dazu kommt, was Stress mit unserem Verhalten macht: Man isst schneller, süßer und nebenbei, als Ausgleich oder Belohnung, bewegt sich weniger und schläft schlechter. Das eine verstärkt das andere – ein Kreislauf, der Leber und Fettstoffwechsel belasten kann.
Weitere Faktoren, die mitspielen können:
Meist kommen mehrere Dinge zusammen. Deshalb schaue ich nicht nur auf einen Wert, sondern auf die Kette dahinter.
Am Anfang steht das Gespräch: Ich nehme mir Zeit, höre zu und frage nach Ihrem Alltag, Ihrem Stress, Ihrem Schlaf und Ihrem Essen. Vorhandene Befunde bringen Sie mit.
Die Grundlage sind Blutwerte und ein Ultraschall der Leber in Ihrer Hausarztpraxis. Ich bespreche mit Ihnen, welche Werte in Ihrem Fall sinnvoll sein können – etwa Leber, Blutfette und Blutzucker, je nach Fall auch die Schilddrüse oder die Stresshormone über einen Speicheltest, den Sie zu Hause machen. Spielt der Darm mit, kann eine Mikrobiomanalyse dazukommen.
Ich nehme selbst kein Blut ab. Die Befunde werte ich aus und ordne sie zusammen mit Ihren Beschwerden und Ihrem Ernährungstagebuch ein.
Ob erhöhtes Cholesterin mit Medikamenten wie Statinen behandelt wird, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt – abhängig von Ihrem gesamten Risiko. Ein familiär sehr hohes Cholesterin und eine fortgeschrittene Lebererkrankung gehören ebenfalls in ärztliche Hand. Bitte setzen Sie verordnete Medikamente nicht eigenmächtig ab.
Ich begleite Sie ergänzend – und schaue dabei oft dorthin, wofür in der Hausarztpraxis die Zeit fehlt: Wie geht es Ihnen im Alltag? Welche Rolle spielen Stress, Schlaf und Essgewohnheiten? Wie stehen Blutzucker, Hormone und Stresshormone, und spielt vielleicht der Darm mit?
Sofort ärztlich abklären: Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin, starke Schmerzen im Oberbauch oder ein zunehmend dicker Bauch.
Die meisten wissen ziemlich genau, wie gesunde Ernährung aussieht. Das Problem ist selten das Wissen, sondern die Umsetzung – im vollen Alltag, unter Stress, mit alten Gewohnheiten.
Genau da setze ich an: mit einer gründlichen Analyse, damit klar wird, wo bei Ihnen die wichtigsten Hebel liegen; mit einem Plan, der in Ihr Leben passt; wenn sinnvoll mit gezielten, zeitlich begrenzten Präparaten; und mit Begleitung. Ich höre zu, wenn es hakt, und der Plan kann angepasst werden.
Liegt das Hindernis vor allem bei Stress, Gewohnheiten oder den Lebensumständen, kann zusätzlich Coaching helfen – damit Veränderungen nicht nur geplant, sondern auch gelebt werden können.
Die Begleitung läuft über Gespräche, Ihre Befunde und Ihren Plan – dafür müssen Sie nicht in die Praxis. Per Video begleite ich Sie genauso, überall in Deutschland; Blutwerte und Ultraschall lassen Sie in Ihrer Hausarztpraxis vor Ort machen. So läuft die Begleitung online ab.
Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde, das Vorgespräch ist kostenlos. Der erste Termin dauert etwa eine Stunde, Auswertung und Plan je nach Umfang meist zwei bis drei Stunden.
Die Blutwerte rechnet Ihre Hausarztpraxis oder das Labor ab; manche Werte können Kassenleistung sein, andere Selbstzahlerleistung.
Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.
Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.
Das ist oft möglich, weil die Leber sich gut erholen kann – vor allem in frühen Stadien. Entscheidend ist, die Ursachen anzugehen. Wie weit und wie schnell das gelingt, ist unterschiedlich und lässt sich nicht versprechen; Kontrollwerte und Ultraschall zeigen den Verlauf.
MASLD ist der neue Fachbegriff für die stoffwechselbedingte Fettleber (früher NAFLD, nicht-alkoholische Fettleber). Der neue Name betont, dass die Fettleber meist mit dem Stoffwechsel zusammenhängt – mit Bauchfett, Blutzucker, Blutfetten oder Blutdruck.
Mariendistel und andere Pflanzen werden häufig zur Unterstützung der Leber eingesetzt. Sie können ein Baustein sein, ersetzen aber nicht, die Ursachen anzugehen. Ob und welches Präparat in Ihrem Fall sinnvoll ist, kläre ich mit Ihnen nach der Auswertung – gezielt und zeitlich begrenzt.
Das kommt häufiger vor, als man denkt. Den größten Teil des Cholesterins bildet der Körper selbst. Veranlagung, Stress, Schlaf, die Schilddrüse, die Wechseljahre oder eine Insulinresistenz können die Werte beeinflussen – auch wenn auf dem Teller vieles stimmt.
Entscheidend ist, die Ursachen anzugehen. Schon einige Prozent weniger Körpergewicht können das Leberfett deutlich senken; in Studien halfen 7 bis 10 Prozent oft auch gegen die Entzündung. Bewegung und Krafttraining senken das Leberfett selbst dann, wenn sich das Gewicht kaum verändert. Dazu wenig Zucker, Fruchtzucker und Alkohol. Wie das in Ihren Alltag passt, können wir gemeinsam erarbeiten.
Meist wirken mehrere Schritte zusammen: lösliche Ballaststoffe, etwa aus Hafer und Hülsenfrüchten, mehr Fisch, Nüsse und Olivenöl statt viel tierischem Fett, weniger Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, Bewegung und gegebenenfalls etwas weniger Gewicht. Die Qualität der Fette zählt mehr als das Frühstücksei. Ob Ihre Werte sinken, zeigen Kontrollwerte nach einigen Monaten.
Das kann sein. Dauerstress verändert den Hormonhaushalt und häufig auch das Verhalten: unregelmäßiges Essen, weniger Bewegung, schlechterer Schlaf. Beides kann sich auf die Blutfette auswirken. Deshalb gehört Stress bei mir zur Analyse dazu.
Den einen Cholesterinsenker gibt es nicht. Häufig wirken mehrere Dinge zusammen: lösliche Ballaststoffe, weniger Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel, Bewegung, guter Schlaf und weniger Stress. Was bei Ihnen den größten Unterschied machen kann, zeigt die Auswertung.
Bitte setzen Sie ein verordnetes Statin nicht eigenmächtig ab. Ob ein Medikament nötig ist, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach Ihrem gesamten Risiko. Unabhängig davon bleibt der Lebensstil die Grundlage – dabei begleite ich Sie, und Veränderungen besprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis.
Am meisten belasten die Leber häufig Zucker und Fruchtzucker – besonders in Säften, Softdrinks und Süßigkeiten –, Weißmehl, stark verarbeitete Lebensmittel und Alkohol. Helfen können weniger Kohlenhydrate (Low-Carb), viel Gemüse, Eiweiß und gute Fette – und Bewegung: Regelmäßiger Sport kann das Leberfett senken, auch wenn sich das Gewicht noch kaum verändert.
Meist keine – eine Fettleber tut nicht weh und fällt oft zufällig auf, über Blutwerte oder im Ultraschall. Manche spüren Müdigkeit, Leistungsschwäche oder einen Druck im rechten Oberbauch, besonders nach dem Essen. Gelbe Haut oder Augen, dunkler Urin oder ein zunehmend dicker Bauch sind dagegen Warnzeichen und gehören umgehend in ärztliche Hand.
Das ist unterschiedlich. Das Leberfett kann sich schon in den ersten Wochen nach einer Umstellung deutlich verringern. Bis sich eine Entzündung oder beginnende Vernarbung bessert, dauert es eher Monate bis zu einem Jahr. Kontrollwerte und Ultraschall in Ihrer Hausarztpraxis zeigen, wie es bei Ihnen läuft.
Buchen Sie direkt online – in der Praxis in Berlin Prenzlauer Berg oder per Video. Oder rufen Sie an: In 15 Minuten lässt sich kostenlos klären, ob ich Sie begleiten kann.