Schilddrüse und Hashimoto – Heilpraktiker in Berlin und online

Heilpraktiker Harald Erb im Gespräch mit einer Patientin über ihren Reizdarm, Praxis im Kollwitzkiez, Berlin Prenzlauer Berg

Müde, abgeschlagen, morgens kaum aus dem Bett und den ganzen Tag ohne Energie – dazu vielleicht Frieren, ein paar Kilo mehr, trockene Haut oder dünneres Haar. Und niemand kann so recht sagen, warum. Hinter solchen Beschwerden kann die Schilddrüse stecken, zum Beispiel eine Hashimoto-Entzündung, die oft lange unbemerkt bleibt.

Ich suche mit Ihnen nach den Ursachen – im Gespräch, über Ihre Laborwerte und gegebenenfalls über Stresshormone und Darm. Auch wenn Ihre Schilddrüse schon behandelt wird und Sie sich trotzdem nicht gut fühlen, schaue ich mit Ihnen, was mitspielen kann. Die ärztliche Behandlung ergänze ich, ersetze sie aber nicht.

In meiner Praxis in Berlin Prenzlauer Berg oder per Video – überall in Deutschland.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die Schilddrüse wirkt auf fast alles im Körper. Häufig ist zu hören:

Müde und erschöpft – ohne klaren Grund

Morgens schwer in Gang, tagsüber kaum Energie, und die üblichen Untersuchungen erklären es nicht.

Gewicht, das nicht weggeht

Der Bauch wird runder, Abnehmen klappt kaum – obwohl Sie auf das Essen achten.

Bauch und Darm machen mit

Verstopfung, Blähungen oder Unverträglichkeiten gehören bei Ihnen mit dazu.

Stress hat alles verschlimmert

Seit einer belastenden Zeit sind die Beschwerden deutlich stärker geworden.

Müde trotz guter Einstellung

Die Schilddrüse wird schon behandelt, die Werte gelten als normal – und trotzdem fehlt die Energie.

Zittern, Unruhe, Herzklopfen

Wie nach zu viel Kaffee, dazu Schwitzen oder Abnehmen, obwohl Sie normal essen. Das kann auf eine Überfunktion hinweisen und gehört zeitnah in ärztliche Hand.

Was ist Hashimoto?

Bei Hashimoto richtet sich das Immunsystem gegen die eigene Schilddrüse. Die chronische Entzündung kann die Schilddrüse nach und nach schwächen – Hashimoto ist die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion und betrifft vor allem Frauen.

Der Beginn ist oft schleichend, deshalb bleibt Hashimoto im frühen Stadium häufig unerkannt. Der Verlauf kann wellenförmig sein: Phasen mit mehr Beschwerden wechseln mit ruhigeren Zeiten. Gerade am Anfang kann es auch Phasen geben, in denen sich die Schilddrüse eher wie bei einer Überfunktion anfühlt – mit Herzklopfen, Unruhe oder Schlafproblemen.

Müde ist nicht gleich müde

Müdigkeit hat viele Gesichter – und die Art der Müdigkeit kann Hinweise geben, wo man genauer hinschauen sollte:

  • Schilddrüse: Man kommt morgens schlecht aus dem Bett und bleibt den ganzen Tag über müde und antriebslos, oft mit Frieren, kalten Händen und Füßen und erhöhtem Schlafbedürfnis. Manche wachen morgens müder auf, als sie ins Bett gegangen sind.
  • Erhöhte Stresshormone: Abends ist man aufgedreht und schläft schlecht ein, morgens kommt man schwer hoch – ist man aber erst einmal auf den Beinen, geht es eigentlich.
  • Erschöpfte Stressachse: Morgens schwer in Gang, ein deutliches Tief am Nachmittag, oft Durchschlafstörungen und Lust auf Salziges oder Süßes.
  • Blutzucker: Müde vor allem nach dem Essen – hier kann eine Insulinresistenz mitspielen.

Diese Muster sind Hinweise, keine Diagnose, und oft mischen sie sich. Deshalb frage ich im Gespräch genau nach, wann und wie sich Ihre Müdigkeit zeigt. Mehr dazu unter Müdigkeit und Erschöpfung.

Warum man sich trotz „guter Werte“ schlecht fühlen kann

Ein gut eingestellter Laborwert bedeutet nicht automatisch, dass das Hormon dort ankommt, wo es gebraucht wird. Die Schilddrüse bildet überwiegend eine Vorstufe; erst in den Körperzellen wird daraus das aktive Hormon.

Genau diese Umwandlung kann gebremst werden – zum Beispiel durch Dauerstress, durch einen Mangel an bestimmten Nährstoffen, durch stille Entzündungen oder einen belasteten Darm. Dann kann es sein, dass die Werte im Normbereich liegen und Sie sich trotzdem fühlen, als liefe der Stoffwechsel auf Sparflamme.

Was Sie ergänzend selbst tun können – von der richtigen Einnahme der Tabletten bis zu Nährstoffen und Schlaf –, lesen Sie in meinem Beitrag Schilddrüsenunterfunktion: was Sie ergänzend tun können.

Was mitspielen kann

Oft spielt Stress eine zentrale Rolle. Unter Dauerstress bleibt das Stresshormon Cortisol erhöht – und das kann die Umwandlung in das aktive Schilddrüsenhormon bremsen und Entzündungen verstärken. Dazu verändert Stress den Alltag: unregelmäßig essen, weniger bewegen, schlechter schlafen. Das kann sich gegenseitig verstärken.

Weitere Faktoren, die mitspielen können:

  • Darm: Darm und Schilddrüse beeinflussen sich gegenseitig; ein gestörtes Gleichgewicht der Darmflora kann Entzündungen fördern, eine Unterfunktion kann die Verdauung verlangsamen (Dysbiose, Darmsanierung).
  • Mikronährstoffe: Die Schilddrüse braucht unter anderem Selen, Jod, Eisen und Vitamin D – ein Mangel kann mitwirken.
  • Blutzucker: Unterfunktion und Insulinresistenz hängen nicht selten zusammen.
  • Blutfette: Eine Unterfunktion kann das Cholesterin erhöhen (Fettleber und Cholesterin).
  • Hormone: Schwangerschaft, die Zeit nach der Geburt und die Wechseljahre können die Schilddrüse beeinflussen.
  • Schlaf: Zu wenig oder unruhiger Schlaf kann Erschöpfung und Stressachse zusätzlich belasten.

Meist kommen mehrere Dinge zusammen. Deshalb schaue ich nicht nur auf einen Wert, sondern auf die Kette dahinter.

Wie man genauer hinschaut

Am Anfang steht das Gespräch: Ich nehme mir Zeit, höre zu und frage nach Ihren Beschwerden, Ihrem Alltag, Ihrem Stress, Ihrem Schlaf und Ihrem Essen. Vorhandene Befunde und Ultraschallberichte bringen Sie mit.

Der TSH-Wert allein reicht oft nicht, um das Bild zu verstehen. Aussagekräftiger kann es sein, auch die freien Schilddrüsenhormone und die Schilddrüsen-Antikörper zu kennen. Je nach Fall können Nährstoffe, ein Speicheltest für die Stresshormone, den Sie zu Hause machen, oder eine Mikrobiomanalyse dazukommen.

Ich nehme selbst kein Blut ab. Die Blutabnahme erfolgt in Ihrer Hausarztpraxis oder über ein Labor; die Befunde werte ich aus und ordne sie zusammen mit Ihren Beschwerden ein.

Was ärztlich bleibt

Die Diagnose, die Schilddrüsentabletten und ihre Dosis gehören in ärztliche Hand – bitte ändern oder setzen Sie verordnete Medikamente nicht eigenmächtig ab. Das gilt besonders bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft und bei Knoten in der Schilddrüse.

Überfunktion: Feines Zittern der Finger, innere Unruhe, Herzklopfen, Schwitzen, Durchfall oder Abnehmen, obwohl Sie normal oder sogar mehr essen, können auf eine Überfunktion hinweisen. Sie wird ärztlich behandelt – etwa mit Medikamenten, die die Schilddrüse bremsen, mit einer Radiojodtherapie oder einer Operation. Dafür bin ich nicht der richtige Ansprechpartner; begleitend kann ich Sie aber unterstützen, etwa bei Stress, Schlaf und Ernährung.

Bei einer Unterfunktion oder Hashimoto begleite ich Sie ergänzend – und schaue dabei oft dorthin, wofür in der Praxis die Zeit fehlt: Wie geht es Ihnen im Alltag? Welche Rolle spielen Stress, Schlaf, Essen und Nährstoffe, und spielt vielleicht der Darm mit? Verändern sich durch den Plan Ihre Werte, sprechen Sie das bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Sofort ärztlich abklären: starkes Herzrasen, ausgeprägte Unruhe oder Zittern mit Fieber, eine rasch zunehmende Schwellung am Hals, Schluck- oder Atembeschwerden.

Woran es oft scheitert: an der Umsetzung

Viele wissen, dass weniger Stress, guter Schlaf und eine ausgewogene Ernährung der Schilddrüse guttun würden. Das Problem ist selten das Wissen, sondern die Umsetzung – im vollen Alltag, mit Familie, Arbeit und alten Gewohnheiten.

Genau da setze ich an: mit einer gründlichen Analyse, damit klar wird, wo bei Ihnen die wichtigsten Hebel liegen; mit einem Plan, der in Ihr Leben passt; wenn sinnvoll mit gezielten, zeitlich begrenzten Präparaten; und mit Begleitung. Ich höre zu, wenn es hakt, und der Plan kann angepasst werden.

Liegt das Hindernis vor allem bei Stress oder den Lebensumständen, kann zusätzlich Coaching helfen – damit Veränderungen nicht nur geplant, sondern auch gelebt werden können.

Patientin im Gespräch mit Heilpraktiker Harald Erb – Ablauf der Begleitung bei Insulinresistenz

So gehe ich bei Schilddrüse und Hashimoto in der Regel vor

Der Ablauf ist ein Rahmen – je nach Ihrer Situation kann er sich verändern oder anders zusammensetzen.

  1. Kostenloses Vorgespräch, bei Bedarf – 15 Minuten am Telefon oder per Video, um zu klären, ob ich Ihnen weiterhelfen kann.
  2. Erster Termin – Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte, Ihre Befunde und Ihr Alltag mit Stress, Schlaf und Essen.
  3. Untersuchungen – in der Regel Laborwerte über Ihre Hausarztpraxis; je nach Fall ein Ernährungstagebuch, ein Speicheltest für die Stresshormone oder eine Mikrobiomanalyse.
  4. Auswertung und Plan – schriftlich und meist in Phasen: Stress, Schlaf, Ernährung und Darm können darin eine Rolle spielen; wenn sinnvoll gezielte Präparate, zeitlich begrenzt; bei Bedarf Coaching. Ein Ernährungsplan enthält Hinweise, die auf Sie zugeschnitten sind, und meist ein bis drei Beispieltage.
  5. Begleitung – an vereinbarten Punkten melden Sie sich; Ihr Befinden und Kontrollwerte können zeigen, ob sich etwas bewegt, und der Plan kann angepasst werden.

Begleitung bei Schilddrüse und Hashimoto – auch online

Die Begleitung läuft über Gespräche, Ihre Befunde und Ihren Plan – dafür müssen Sie nicht in die Praxis. Per Video begleite ich Sie genauso, überall in Deutschland; Blutwerte lassen Sie in Ihrer Hausarztpraxis vor Ort bestimmen. So läuft die Begleitung online ab.

Was die Begleitung kostet

Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde, das Vorgespräch ist kostenlos. Der erste Termin dauert etwa eine Stunde, Auswertung und Plan je nach Umfang meist zwei bis drei Stunden.

Die Blutwerte rechnet Ihre Hausarztpraxis oder das Labor ab; manche Werte können Kassenleistung sein, andere Selbstzahlerleistung.

→ Alle Kosten im Überblick

Wer Sie begleitet

Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.

Heilpraktiker Harald Erb im Erstgespräch zur Darmsanierung mit einer Patientin, Praxis im Kollwitzkiez, Berlin Prenzlauer Berg

Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.

Häufige Fragen zu Schilddrüse und Hashimoto

Diskutiert werden vor allem Selen, Vitamin D, Eisen und Jod in der richtigen Menge, außerdem Zink. Ob bei Ihnen tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich über Blutwerte klären – statt auf Verdacht viele Präparate zu nehmen. Gerade bei Jod gilt: nicht ohne Rücksprache ergänzen.

Die Neigung zu Hashimoto bleibt meist bestehen. Die Entzündungsaktivität kann sich aber verändern, und viele Menschen fühlen sich mit der richtigen Unterstützung deutlich besser. Wie weit das gelingt, ist unterschiedlich und lässt sich nicht versprechen.

Ob Schilddrüsenhormone nötig sind, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt. Bei einer ausgeprägten Unterfunktion sind sie meist unverzichtbar. Ergänzend kann es hilfreich sein, an Stress, Schlaf, Ernährung, Nährstoffen und Darm anzusetzen – mit oder ohne Tabletten.

Eine pauschale Verbotsliste gibt es nicht. Manche Menschen profitieren davon, Gluten eine Zeit lang wegzulassen, andere nicht. Auch sehr jodreiche Präparate wie Algen sind nicht für jeden geeignet. Was bei Ihnen sinnvoll sein kann, zeigt die Auswertung.

Häufig mit zunehmender Müdigkeit, Kälte- oder Wärmeempfindlichkeit, Unruhe oder Herzklopfen, Stimmungsschwankungen oder einem Druckgefühl am Hals. Die Zeichen sind von Mensch zu Mensch verschieden. Bei deutlicher Veränderung bitte ärztlich abklären lassen.

So nennen viele das Gewicht, das sich bei Hashimoto oder einer Unterfunktion vor allem am Bauch sammelt, oft zusammen mit Blähungen und Wassereinlagerungen. Dahinter können ein verlangsamter Stoffwechsel, der Blutzucker und der Darm stecken.

Eine Unterfunktion kann den Energieverbrauch senken, und nicht selten kommt eine Insulinresistenz dazu. Wichtig ist, dass die Schilddrüse ärztlich gut eingestellt ist – dann kann man an Blutzucker, Stress, Schlaf und Bewegung ansetzen.

Ergänzend zur ärztlichen Behandlung ja. Diagnose, Tabletten und Dosis bleiben ärztlich. Als Heilpraktiker schaue ich darauf, was bremsen kann – Nährstoffe wie Selen, Eisen und Vitamin D, Stress, Schlaf, Blutzucker und der Darm – und erstelle daraus einen Plan, der zu Ihrem Alltag passt. Mehr in meinem Beitrag Schilddrüsenunterfunktion: was Sie ergänzend tun können.

Am Anfang oft gar keine – die Entzündung verläuft meist schmerzlos und schleichend. Kommt es zur Unterfunktion, sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Frieren, Gewichtszunahme, Verstopfung, trockene Haut, brüchiges Haar, Konzentrationsprobleme und eine raue Stimme typisch. Gerade zu Beginn können auch Phasen mit Unruhe, Schwitzen oder Schlafproblemen auftreten. Klarheit bringen TSH, die freien Schilddrüsenhormone und die Schilddrüsen-Antikörper.

Ihr Termin bei Schilddrüse und Hashimoto

Buchen Sie direkt online – in der Praxis in Berlin Prenzlauer Berg oder per Video. Oder rufen Sie an: In 15 Minuten lässt sich kostenlos klären, ob ich Sie begleiten kann.

Heller Behandlungsraum mit Liege und Pflanzen in der Heilpraxis Harald Erb, Berlin Prenzlauer Berg