Oft fängt es mit dem Schlaf an: Sie wachen nachts auf, liegen wach und sind morgens wie gerädert. Tagsüber fehlt die Kraft, die Konzentration lässt nach, bei der Arbeit fehlen manchmal die Worte. Dazu kommen vielleicht Hitzewallungen, Heißhunger oder ein Bauch, der sich verändert.
Ich schaue mit Ihnen, was bei Ihnen mitspielt – Schlaf, Stress, Blutzucker, Schilddrüse, Darm – und erstelle einen Plan, der in Ihren Alltag passt. Ergänzend zu Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt, mit oder ohne Hormone.
In meiner Praxis in Berlin Prenzlauer Berg oder per Video – überall in Deutschland.
Einschlafen geht noch, aber nachts wache ich auf und liege wach.
Ich bin ständig erschöpft, bei der Arbeit fehlen mir manchmal die Worte.
Ich habe Lust auf Schnelles und Süßes, und das Gewicht sammelt sich am Bauch.
Vieles tut mehr weh als früher, ich bin ständig angespannt.
Hitze steigt auf, das Herz klopft – oft gerade nachts.
Viele Frauen kommen mit Erschöpfung zu mir – und häufig steht am Anfang der Schlaf. Wer nachts immer wieder wach liegt, ist tagsüber müde und unkonzentriert. Der Körper versucht dann, sich die fehlende Energie über das Essen zu holen: Heißhunger auf Schnelles und Süßes ist häufig die Folge, und das Gewicht sammelt sich leichter am Bauch. Schon wenige Nächte mit zu wenig Schlaf können den Blutzucker aus dem Gleichgewicht bringen. Was bei Heißhunger und Gewicht am Bauch im Alltag helfen kann, lesen Sie in meinem Beitrag Beginnende Insulinresistenz: was tun?
Auch die Anspannung bleibt: Rücken, Nacken und Gelenke melden sich öfter. Kommt der Schlaf wieder ins Lot, kann sich vieles davon mit beruhigen. Deshalb schaue ich in den Wechseljahren meist zuerst auf den Schlaf.
Meist sinkt zuerst das Progesteron, später das Östrogen. Wie stark sich das bemerkbar macht, ist bei jeder Frau anders.
Schlechter Schlaf und Stress können den Blutzucker aus dem Takt bringen – das Gewicht sammelt sich dann eher am Bauch.
Müdigkeit, Gewicht und Stimmung können auch mit der Schilddrüse zusammenhängen.
Dauerstress hält das Stresshormon Cortisol hoch und kann zusätzlich den Schlaf rauben.
Die Darmflora ist am Abbau der Hormone beteiligt, und die Verdauung kann sich in den Wechseljahren verändern.
Östrogen und Histamin beeinflussen sich gegenseitig. Hitze, Herzklopfen oder Hautrötungen können damit zusammenhängen.
Ob eine Hormonersatztherapie für Sie infrage kommt, entscheiden Sie zusammen mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt. Sie kann vielen Frauen helfen. Manchmal braucht es eine andere Dosierung, bis sie passt, manchmal wird sie nicht gut vertragen – das kann sich zum Beispiel mit Herzklopfen bemerkbar machen.
Ich begleite Sie ergänzend – mit oder ohne Hormone. Schlaf, Ernährung, Stress und Darm bleiben in beiden Fällen wichtig.
Die meisten Beschwerden in den Wechseljahren sind unangenehm, aber harmlos. Umgehend ärztlich abklären lassen sollten Sie aber jede Blutung nach der letzten Periode, neues Herzrasen oder Druck auf der Brust, Atemnot sowie Beschwerden, die plötzlich und stark auftreten. Verordnete Medikamente und Hormone bitte nicht eigenmächtig absetzen.
Am Anfang steht das Gespräch: Wie schlafen Sie, wie sieht Ihr Tag aus, was essen Sie, wie geht es Ihnen mit Stress? Ein kurzes Schlaf- und Beschwerdetagebuch kann zeigen, was zusammenhängt.
Je nach Fall können Blutwerte über Ihre Hausarztpraxis sinnvoll sein, etwa zu Blutzucker, Schilddrüse und Mikronährstoffen, ein Speicheltest für die Stresshormone, den Sie zu Hause machen, und – wenn der Bauch mitspielt – eine Mikrobiomanalyse. Hormonwerte im Blut schwanken in den Wechseljahren stark; ein einzelner Wert erklärt Hitzewallungen meist nicht. Ich nehme selbst kein Blut ab und werte die Befunde zusammen mit Ihren Beschwerden aus.
Häufig beginnt es mit dem Schlaf: feste Zeiten, ein ruhiger Abend, weniger Licht und Bildschirm vor dem Zubettgehen. Dazu eine Ernährung, die den Blutzucker ruhig hält – mit Eiweiß, Gemüse, Ballaststoffen und Pflanzenstoffen, etwa aus Leinsamen oder Hülsenfrüchten. Bewegung und Krafttraining können Muskeln und Knochen stärken. Und wo Stress die Nächte raubt, suchen wir gemeinsam nach Wegen, ihn zu verringern.
Pflanzliche Mittel setze ich, wenn überhaupt, gezielt und abgesprochen ein. Woran es oft scheitert, ist die Umsetzung im Alltag – deshalb begleite ich Sie Schritt für Schritt.
Bleiben Schlaf und Erschöpfung trotzdem schwierig, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Mehr dazu in meinem Beitrag Müde trotz ausreichend Schlaf: woran es liegen kann.
Der Ablauf ist ein Rahmen – je nach Ihrer Situation kann er sich verändern oder anders zusammensetzen.
Die Begleitung läuft über Gespräche, Ihre Befunde und Ihren Plan – dafür müssen Sie nicht in die Praxis. Per Video begleite ich Sie genauso, überall in Deutschland; Blutwerte lassen Sie in Ihrer Hausarztpraxis vor Ort bestimmen. So läuft die Begleitung online ab.
Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde, das Vorgespräch ist kostenlos. Der erste Termin dauert etwa eine Stunde, Auswertung und Plan je nach Umfang meist zwei bis drei Stunden.
Die Laborwerte rechnet die Arztpraxis oder das Labor direkt mit Ihnen ab. Welche Laborwerte sinnvoll sind, hängt von Ihren Beschwerden ab; manche Werte sind Kassenleistung, andere zahlen Sie selbst. Welche Werte nötig sind, ergibt sich teils erst im Verlauf; ich bespreche das jeweils mit Ihnen.
Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.
Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.
Das hängt davon ab, was bei Ihnen dahintersteckt. Ich schaue auf Schlaf, Stress, Blutzucker, Schilddrüse und Darm und erstelle daraus einen Plan – ergänzend zur Frauenärztin.
Oft zuerst besserer Schlaf. Dazu kann eine Ernährung helfen, die den Blutzucker ruhig hält, und ein Blick auf Eisen, Schilddrüse und Stress.
Häufig spielen sinkende Hormone, Hitzewallungen, Stress und ein unruhiger Blutzucker zusammen. Was bei Ihnen überwiegt, lässt sich im Gespräch und mit einem Tagebuch eingrenzen.
Bei vielen Frauen einige Jahre, oft drei bis vier, bei manchen länger. Wie stark sie sind, lässt sich häufig beeinflussen.
Mit den Wechseljahren nimmt die Muskulatur leichter ab, und das Gewicht sammelt sich eher am Bauch. Häufig hilft deshalb nicht einfach weniger essen, sondern anders: Eiweiß zu jeder Mahlzeit, zwei- bis dreimal pro Woche Krafttraining, weniger Zucker und Alkohol und genug Schlaf. Strenge Diäten können den Muskelabbau verstärken. Wie der Blutzucker dabei mitspielt, lesen Sie auf meiner Seite Insulinresistenz.
Ja, das ist möglich. Die Darmflora ist am Hormonstoffwechsel beteiligt, und Blähungen, Verstopfung oder ein empfindlicherer Bauch können in dieser Zeit zunehmen.
Meist nicht über weniger Essen allein. Besserer Schlaf, ein ruhiger Blutzucker, Bewegung mit Kraft und weniger Stress sind häufig die wichtigsten Hebel. Mehr dazu in meinem Beitrag Wechseljahre: was bei Schlafproblemen und Bauchfett helfen kann.
Manche Frauen probieren Pflanzenstoffe aus der Ernährung oder pflanzliche Mittel. Traubensilberkerze (Cimicifuga) wird vor allem bei typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schwitzen eingesetzt, Salbei ebenfalls gegen Schwitzen. Mönchspfeffer kommt dagegen eher bei zyklusabhängigen Beschwerden vor den Wechseljahren zum Einsatz, etwa bei Brustspannen vor der Periode – also solange der Zyklus noch da ist. Sie wirken nicht bei jeder Frau. Was zu Ihnen passt, besprechen wir – auch mit Blick auf Ihre Frauenärztin.
Häufig sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe und ein unregelmäßiger Zyklus. Dazu können Vergesslichkeit, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, trockene Haut und Schleimhäute oder Gewicht am Bauch kommen. Viele Frauen bemerken erste Veränderungen schon Mitte 40, oft noch mit Periode. Welche Beschwerden im Vordergrund stehen, ist bei jeder Frau anders.
Viele Frauen bemerken in den Wechseljahren mehr Gelenkschmerzen, etwa in den Fingern, Knien oder Schultern, oft morgens steif. Ob das sinkende Östrogen die Ursache ist, ist nicht sicher geklärt; häufig spielen auch Bewegung, Gewicht, Schlaf und stille Entzündungen mit. Bewegung, Krafttraining und eine entzündungsarme Ernährung können helfen. Geschwollene, gerötete oder überwärmte Gelenke sollten Sie ärztlich abklären lassen.
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