Ihr Bauch bläht sich nach dem Essen auf, die Luft steckt fest und drückt – und trotz allem Weglassen finden Sie kein Muster? Ich möchte herausfinden, warum es in Ihrem Bauch gärt und die Luft nicht weiterkommt. Daraus entsteht ein Plan, der zu Ihren Befunden und zu Ihrem Alltag passt.
In meiner Praxis im Kollwitzkiez in Berlin Prenzlauer Berg oder online per Video, deutschlandweit.
Wenn Sie sich hier wiederfinden: Blähungen haben einen Grund – und oft lässt er sich finden.
Blähungen nach dem Essen sind keine eigene Krankheit, sondern ein Zeichen, dass bei der Verdauung etwas nicht rund läuft. Dahinter können ganz verschiedene Ursachen stecken – eine Unverträglichkeit von Milch- oder Fruchtzucker, eine Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO), eine veränderte Darmflora, ein träger Darm oder eine schwache Verdauung.
Deshalb bringt Weglassen allein oft wenig: Solange die Ursache bleibt, gärt es mit fast jedem Essen weiter. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, statt immer mehr Lebensmittel zu streichen.
Blähungen können für sich allein stehen. Sie können aber auch mit Verstopfung oder mit Durchfall einhergehen – je nachdem, was im Darm vorliegt. Nicht selten ist der Darm etwas träge, dazu kommen Völlegefühl und manchmal sogar Sodbrennen (mehr dazu in meinem Beitrag Völlegefühl nach dem Essen: was dahinterstecken kann). Drei Formen begegnen mir besonders häufig:
Viele denken bei Blähungen an zu viel Gas. Manchmal ist die Menge aber gar nicht erhöht: Die Luft staut sich und kommt nicht weiter. Ist der Darm zudem empfindlich, wie häufig beim Reizdarm, meldet er die Dehnung früher als sonst – bis hin zu Schmerzen.
Fängt der Bauch schon eine Viertelstunde bis eine Stunde nach dem Essen an zu blähen und bildet sich viel Luft, kann das auf eine Gärung im Dünndarm hinweisen – etwa bei SIBO, bei IMO (methanbildende Mikroben) oder einer Unverträglichkeit. Das ist gar nicht so selten.
Morgens ist der Bauch noch flach, bis zum Abend wird er immer dicker, manchmal „wie schwanger“. Dann sitzt oft viel Luft im Dickdarm, und ein träger Darm spielt mit: Der Stuhl bleibt länger liegen, es gärt länger, und das Gas kommt schlechter weiter. Methanbildende Mikroben können den Darm dabei zusätzlich bremsen.
Diese Unterscheidung hilft schon im ersten Gespräch, die richtige Spur zu finden.
Manche reagieren auf histaminreiche Lebensmittel mit Blähungen und Unwohlsein.
Zu wenig Magensäure, Galle oder Enzyme – Unverdautes kommt im Darm an.
Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber, starke oder anhaltende Schmerzen oder Beschwerden, die neu und plötzlich aufgetreten sind, gehören zuerst in ärztliche Hände.
Viele, die zu mir kommen, haben Magen- und Darmspiegelung schon hinter sich – ohne Befund. Das ist beruhigend, denn es schließt Ernstes aus. Die Blähungen erklärt es aber nicht: Eine Spiegelung zeigt die Schleimhaut, nicht die Funktion. Ob Milch- oder Fruchtzucker aufgenommen werden oder im Dünndarm die falschen Bakterien sitzen, sieht man dort nicht.
Welche Untersuchungen sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Gespräch. Häufig gehören dazu ein Ernährungs- und Symptomtagebuch – es verrät oft mehr als jeder Laborwert –, eine Stuhlanalyse und, je nach Verdacht, Atemtests auf SIBO, Laktose oder Fruktose. Blutwerte lassen Sie bei Ihrem Hausarzt bestimmen; ob und welche das sind, besprechen wir im Termin, und gegebenenfalls bekommen Sie von mir eine Liste mit.
Ich arbeite vor allem mit zwei Fachlaboren zusammen: Ganzimmun und biovis.
Eine Untersuchung Ihres Stuhls. Sie kann zeigen, welche Bakterien in Ihrem Darm leben, wie vielfältig Ihre Darmflora ist, und Hinweise auf Verdauung und Darmschleimhaut geben.
Können Hinweise geben, zum Beispiel auf eine Fehlbesiedlung im Dünndarm (SIBO) oder eine Laktoseunverträglichkeit. Die Testsets bekommen Sie von mir.
Schilddrüse, Eisen, Vitamine, Entzündungswerte: abgenommen beim Hausarzt oder in einem Labor, ausgewertet von mir.
Kann zeigen, was Sie essen und wie Ihr Bauch darauf reagiert; oft die erste Spur. Mein Tagebuch dafür können Sie kostenlos herunterladen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache – deshalb steht sie erst nach den Befunden fest. Das Ziel ist immer dasselbe: dass Sie wieder möglichst normal essen können.
Die folgenden Schritte zeigen nur grob die Grundstruktur, als Beispiel. Wie Ihr Plan genau aussieht, ergibt sich immer einzeln aus Ihren Befunden.
Bei einer Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit heißt das Ziel nicht lebenslanger Verzicht, sondern herauszufinden, wie viel Sie vertragen. Meist dauert der Weg drei bis sechs Monate.
Ballaststoffe sind eigentlich oft gut. Bei einem Blähbauch können Weizenkleie, Leinsamen und gegebenenfalls auch Hülsenfrüchte aber kontraproduktiv sein. Achten Sie darauf, wie Ihr Bauch darauf reagiert – oder lassen Sie sie für eine Zeit gezielt weg und beobachten Sie, was sich ändert.
Helfen diese Schritte nur kurz oder kommen Verstopfung, Durchfall oder Schmerzen dazu, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Schritt 0 — Vorgespräch, wenn Sie möchten
Kostenlos, 15 Minuten, am Telefon, per Video oder in der Praxis – um alle offenen Fragen zu klären, ob Sie bei mir richtig sind und ob mein Angebot zu Ihnen passt.
Schritt 1 — Erster Termin
Sie schildern mir Ihre Beschwerden in aller Ruhe und in ganzer Tiefe – Vorgeschichte, Ernährung, Alltag. In der Praxis oder per Video.
Schritt 2 — Untersuchungen
Die Tests, die bei Ihnen zur Klärung beitragen können. Die Testsets bekommen Sie im Termin oder per Post.
Schritt 3 — Auswertung und Plan
Sobald alle Unterlagen und Befunde vorliegen, werte ich sie aus und erstelle Ihren Plan. Meist sind das 2 bis 3 Stunden, manchmal mehr – das besprechen wir vorher. Ihren Plan bekommen Sie schriftlich als PDF: was die Befunde zeigen, welche Phase wann kommt und was Sie in welcher Reihenfolge nehmen.
Schritt 4 — Begleitung
Folgetermine, wenn sie sinnvoll sind, und Fragen zwischendurch per E-Mail. Reagiert Ihr Körper anders als erwartet, passe ich den Plan mit Ihnen an. Nach einigen Monaten kann eine erneute Mikrobiomanalyse zeigen, was sich verändert hat – der wichtigste Maßstab bleibt aber, wie es Ihnen geht.
Die Begleitung bei Blähungen braucht keine Behandlung mit den Händen. Sie lebt vom Gespräch, von Ihren Befunden und von Ihrem Plan. Deshalb funktioniert sie per Video genauso wie in der Praxis: Testsets kommen per Post, das Labor schickt die Befunde an mich, Ihren Plan bekommen Sie als PDF.
Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde – für den ersten Termin (etwa 1 Stunde), für Auswertung und Plan (meist 2 bis 3 Stunden) und für spätere Gespräche. Ich schaue dabei nicht auf die Minute. Das Vorgespräch ist kostenlos.
Die Tests rechnet das Labor direkt mit Ihnen ab: die Stuhlanalyse (Darmcheck bei Ganzimmun) etwa 240 €, ein Atemtest-Set je nach Test etwa 36 bis 60 € – den Atemtest gibt es auch kostenlos in einer gastroenterologischen Praxis. Für den Start heißt das meist etwa 600 bis 700 €.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen mein Honorar in der Regel nicht, private Versicherungen und Zusatzversicherungen teilweise, je nach Tarif.
Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.
Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.
Ich werde seit etwa sechs Monaten von Herrn Erb als Ernährungsberater begleitet. In dieser Zeit ist es mir gelungen, meine seit jeher bestehenden gastrointestinalen Probleme fast vollständig zu lösen. Neben seiner Professionalität und Kompetenz habe ich besonders seine Präsenz und seine Bereitschaft geschätzt, detailliert auf meine Fragen zu den von ihm erstellten Ernährungsplänen einzugehen.“ ★★★★★ — F. P., Google-Rezension (vor 7 Monaten)
Es handelt sich um individuelle Erfahrungsberichte. Behandlungsergebnisse sind nicht übertragbar
Kommt der Blähbauch sehr schnell, kann das auf eine Gärung im Dünndarm hinweisen, etwa bei SIBO oder einer Unverträglichkeit. Ein Atemtest kann hier Klarheit bringen.
Nein. Weglassen ist höchstens ein vorübergehender Schritt. Ziel ist, die Ursache zu finden und danach wieder möglichst vielfältig zu essen.
Möchten Sie das Weglassen gezielt angehen, kann mein FODMAP-Tagebuch (PDF) helfen: den Bauch für eine begrenzte Zeit entlasten und danach Lebensmittel für Lebensmittel wieder aufbauen. Wie Sie dabei vorgehen können, lesen Sie in meinem Beitrag Low-FODMAP: wie Sie richtig anfangen.
Eine Darmspiegelung zeigt, ob das Gewebe krank ist. Sie zeigt nicht, welche Bakterien in Ihrem Darm leben oder ob Milch- und Fruchtzucker richtig aufgenommen werden. Genau das schaue ich mir an. Was schon untersucht wurde, untersuche ich nicht doppelt.
Manchmal ja, manchmal verstärken sie die Blähungen – etwa bei einer Fehlbesiedlung im Dünndarm. Deshalb setze ich sie erst ein, wenn klar ist, was bei Ihnen los ist.
Bei Blut im Stuhl, ungewolltem Gewichtsverlust, Fieber, starken Schmerzen oder plötzlich neu aufgetretenen Beschwerden bitte zuerst ärztlich abklären lassen.
Ja. Termine per Video funktionieren genauso wie in der Praxis, die Testsets bekommen Sie per Post.
Buchen Sie Ihren Termin direkt online – in meiner Praxis im Kollwitzkiez oder per Video. Sie möchten vorher klären, ob ich Ihnen helfen kann? Dann rufen Sie mich für ein kostenloses Vorgespräch von 15 Minuten an.