Erst war es der Kaffee mit Milch, dann das Obst am Nachmittag, inzwischen sind es auch Brot oder Zwiebeln. Die Liste der Dinge, die Sie meiden, wird länger – und trotzdem ist oft unklar, woran es eigentlich liegt.
Genau das suche ich mit Ihnen: ob eine einzelne Unverträglichkeit wie Milch- oder Fruchtzucker dahintersteckt oder ob der Darm aus dem Gleichgewicht ist und deshalb immer weniger verträgt. Daraus kann ein Plan entstehen, mit dem Sie wieder möglichst vielfältig essen können.
In meiner Praxis im Kollwitzkiez in Berlin Prenzlauer Berg oder online per Video, deutschlandweit.
Wenn Sie sich hier wiederfinden: Unverträglichkeiten haben einen Grund – und oft lässt er sich finden.
Viele kommen ohne klare Diagnose zu mir. Sie merken nur, dass sie Stück für Stück weniger vertragen. Häufig ist dann nicht ein bestimmtes Lebensmittel das Problem, sondern der Darm selbst: Bei einer Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO) oder einer gestörten Darmflora (Dysbiose) kann fast jede Mahlzeit gären – und es sieht aus, als würde man alles Mögliche nicht vertragen.
Umgekehrt schaue ich gerade bei Durchfall nicht sofort nur auf die Darmflora. Manchmal ist es etwas Einfaches: Milchzucker, Fruchtzucker oder Gluten. Deshalb gehört beides zusammen betrachtet.
Blähungen, Bauchgrummeln oder Durchfall nach Milch, Joghurt oder Sahne – viele merken es selbst. Kleine Mengen werden oft vertragen, Hartkäse enthält kaum Milchzucker. Manchmal entsteht die Unverträglichkeit erst als Folge einer Darmstörung und kann sich wieder bessern.
Beschwerden nach Obst, Säften, Honig oder „zuckerfreien“ Süßigkeiten mit Sorbit. Häufiger, als viele denken. Oft hilft schon, Obst zu einer Mahlzeit zu essen statt allein. Ganz auf Fruchtzucker zu verzichten, ist in der Regel nicht nötig.
Hier zählt oft die Summe: Gereifter Käse, Wein, Salami oder aufgewärmte Reste können zusammen zu viel sein. Beschwerden zeigen sich nicht nur im Bauch, sondern auch als Kopfschmerz, Hautrötung, verstopfte Nase oder Herzklopfen. Ein einzelner Test kann es kaum beweisen – das Gesamtbild entscheidet.
Histamin zeigt sich oft versteckt: Eine laufende Nase, Hautrötungen oder Herzrasen bringt kaum jemand mit dem Essen in Verbindung, und manchmal lässt sich gar keine klare Reaktion auf bestimmte Lebensmittel erkennen. Trotzdem können Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder viel Magensäure – überall dort, wo Histamin wirkt – zusammen mit dem Blick in die Mikrobiomanalyse darauf hindeuten. Dass Sie zum Beispiel Rotwein gut vertragen, schließt Histamin deshalb nicht unbedingt aus.
Nicht jeder, der Brot schlecht verträgt, hat ein Problem mit Gluten. Oft sind es eher bestimmte Zucker im Weizen; Sauerteigbrot oder Dinkel werden dann häufig besser vertragen. Eine Zöliakie ist bei Darmbeschwerden eher selten, sollte aber bedacht werden: Ihre Hausarztpraxis oder eine gastroenterologische Praxis kann sie über einen Bluttest prüfen – am besten, bevor Sie Gluten weglassen, sonst kann der Test falsch ausfallen. Eine Darmspiegelung ist dafür nicht unbedingt gleich nötig.
Meist sind Unverträglichkeiten harmlos, auch wenn sie sehr lästig sein können. Umgehend ärztlich abklären lassen sollten Sie aber: Blut im Stuhl, Durchfall auch nachts, ungewollten Gewichtsverlust, Fieber oder Beschwerden, die neu und plötzlich auftreten.
Schwellen nach dem Essen Lippen oder Gesicht an oder wird das Atmen schwer, kann eine Allergie dahinterstecken – dann bitte sofort ärztliche Hilfe holen. Eine Allergie ist etwas anderes als eine Unverträglichkeit.
Am Anfang steht das Gespräch: Wann kommen die Beschwerden, nach welchem Essen, wie lange schon? Daraus ergibt sich, welche Untersuchungen sinnvoll sind. Laktose und Fruktose lassen sich mit einem Atemtest zu Hause prüfen. Kommt auch eine Fehlbesiedlung infrage, teste ich sie zuerst – sie kann die anderen Tests verfälschen. Eine Zöliakie klärt Ihre Hausarztpraxis über einen Bluttest.
Ich arbeite vor allem mit zwei Fachlaboren zusammen: Ganzimmun und biovis.
Eine Untersuchung Ihres Stuhls. Sie kann zeigen, welche Bakterien in Ihrem Darm leben, wie vielfältig Ihre Darmflora ist, und Hinweise auf Verdauung und Darmschleimhaut geben.
Können Hinweise geben, zum Beispiel auf eine Fehlbesiedlung im Dünndarm (SIBO) oder eine Laktoseunverträglichkeit. Die Testsets bekommen Sie von mir.
Schilddrüse, Eisen, Vitamine, Entzündungswerte: abgenommen beim Hausarzt oder in einem Labor, ausgewertet von mir.
Weglassen, wieder einführen, notieren, was Sie vertragen – kostenlos zum Herunterladen.
Bei einer Unverträglichkeit heißt das Ziel in der Regel nicht lebenslanger Verzicht, sondern herauszufinden, was und wie viel Sie vertragen. Meist geht das in drei Schritten:
Helfen diese Schritte nur kurz oder vertragen Sie trotzdem immer weniger, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Schritt 0 — Vorgespräch, wenn Sie möchten
Kostenlos, 15 Minuten, am Telefon, per Video oder in der Praxis – um alle offenen Fragen zu klären, ob Sie bei mir richtig sind und ob mein Angebot zu Ihnen passt.
Schritt 1 — Erster Termin
Sie schildern mir Ihre Beschwerden in aller Ruhe und in ganzer Tiefe – Vorgeschichte, Ernährung, Alltag. In der Praxis oder per Video.
Schritt 2 — Untersuchungen
Die Tests, die bei Ihnen zur Klärung beitragen können. Die Testsets bekommen Sie im Termin oder per Post.
Schritt 3 — Auswertung und Plan
Sobald alle Unterlagen und Befunde vorliegen, werte ich sie aus und erstelle Ihren Plan. Meist sind das 2 bis 3 Stunden, manchmal mehr – das besprechen wir vorher. Ihren Plan bekommen Sie schriftlich als PDF: was die Befunde zeigen, welche Phase wann kommt und was Sie in welcher Reihenfolge nehmen.
Schritt 4 — Begleitung
Folgetermine, wenn sie sinnvoll sind, und Fragen zwischendurch per E-Mail. Reagiert Ihr Körper anders als erwartet, passe ich den Plan mit Ihnen an. Nach einigen Monaten kann eine erneute Mikrobiomanalyse zeigen, was sich verändert hat – der wichtigste Maßstab bleibt aber, wie es Ihnen geht.
Die Begleitung bei Unverträglichkeiten braucht keine Behandlung mit den Händen. Sie lebt vom Gespräch, von Ihren Befunden und von Ihrem Plan. Deshalb funktioniert sie per Video genauso wie in der Praxis: Testsets kommen per Post, das Labor schickt die Befunde an mich, Ihren Plan bekommen Sie als PDF.
Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde – für den ersten Termin (etwa 1 Stunde), für Auswertung und Plan (meist 2 bis 3 Stunden) und für spätere Gespräche. Ich schaue dabei nicht auf die Minute. Das Vorgespräch ist kostenlos.
Die Tests rechnet das Labor direkt mit Ihnen ab: die Stuhlanalyse (Darmcheck bei Ganzimmun) etwa 240 €, ein Atemtest-Set je nach Test etwa 36 bis 60 € – den Atemtest gibt es auch kostenlos in einer gastroenterologischen Praxis. Für den Start einer Darmsanierung heißt das meist etwa 600 bis 700 €. Geht es nur um einen einzelnen Atemtest auf Laktose oder Fruktose, ist die Auswertung in der Regel in etwa einer Stunde erledigt.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen mein Honorar in der Regel nicht, private Versicherungen und Zusatzversicherungen teilweise, je nach Tarif.
Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.
Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.
Ich werde seit etwa sechs Monaten von Herrn Erb als Ernährungsberater begleitet. In dieser Zeit ist es mir gelungen, meine seit jeher bestehenden gastrointestinalen Probleme fast vollständig zu lösen. Neben seiner Professionalität und Kompetenz habe ich besonders seine Präsenz und seine Bereitschaft geschätzt, detailliert auf meine Fragen zu den von ihm erstellten Ernährungsplänen einzugehen.“ ★★★★★ — F. P., Google-Rezension (vor 7 Monaten)
Es handelt sich um individuelle Erfahrungsberichte. Behandlungsergebnisse sind nicht übertragbar
Laktose und Fruktose lassen sich mit einem Atemtest zu Hause prüfen, das Testset bekommen Sie von mir. Eine Zöliakie klärt Ihre Hausarztpraxis oder eine gastroenterologische Praxis über einen Bluttest. Wichtig ist, die Ergebnisse zusammen mit Ihren Beschwerden zu lesen.
Ich kann Sie begleiten: herausfinden, ob Histamin eine Rolle spielt, die Ernährung für eine Zeit anpassen und schauen, ob der Darm mitbeteiligt ist. Histamin ist bei mir selten das einzige Thema.
Ist sie die Folge einer Darmstörung, kann sie sich bessern, wenn die Ursache behandelt wird. Eine angeborene Laktoseintoleranz bleibt, aber auch dann werden kleine Mengen oft vertragen.
Ja, das ist möglich, zum Beispiel nach einem Magen-Darm-Infekt oder bei einer Fehlbesiedlung des Dünndarms. Dann ist sie häufig vorübergehend.
In der Regel nicht. Nach einigen Wochen mit wenig Fruchtzucker testen Sie aus, wie viel Sie vertragen. Ganz fruktosefrei zu essen, ist meist nicht nötig.
Ein einzelner Atemtest mit Auswertung ist in der Regel in etwa einer Stunde erledigt (120 € pro Stunde), dazu kommen die Laborkosten für das Testset. Alle Einzelheiten auf der Seite Behandlungskosten.
Buchen Sie Ihren Termin direkt online – in meiner Praxis im Kollwitzkiez oder per Video. Sie möchten vorher klären, ob ich Ihnen helfen kann? Dann rufen Sie mich für ein kostenloses Vorgespräch von 15 Minuten an.