Darmsanierung beim Heilpraktiker in Berlin und online

Heilpraktiker Harald Erb im Beratungsgespräch zum Thema Darmgesundheit mit einer Patientin in Berlin Prenzlauer Berg

Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall – und keiner findet so recht eine Ursache? Bei einer Darmsanierung in meiner Heilpraktiker-Praxis finden wir zuerst heraus, was Ihre Verdauung aus dem Gleichgewicht bringt. Danach bauen wir sie Schritt für Schritt wieder auf – mit einem Plan, der zu Ihren Befunden und zu Ihrem Alltag passt.

In meiner Praxis im Kollwitzkiez in Berlin Prenzlauer Berg oder online per Video, deutschlandweit.

Wann eine Darmsanierung für Sie infrage kommen kann

Häufig sind es diese Beschwerden:

Blähungen

Der Bauch wird im Laufe des Tages immer dicker.

Reizdarm

Bauchschmerzen, dazu Durchfall und Verstopfung im Wechsel – und bei den Untersuchungen wurde nichts gefunden.

SIBO

Schon kurz nach dem Essen beginnt der Bauch, sich zu blähen.

Verstopfung

Der Gang zur Toilette ist mühsam oder bleibt tagelang aus.

Reflux

Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen.

Leaky Gut

Der Bauch reagiert auf immer mehr Lebensmittel.

Dysbiose

Seit Antibiotika oder einem Magen-Darm-Infekt ist der Bauch anders als vorher.

Fünf Zeichen, die für eine Darmkur sprechen können – kurz erklärt im Video:

Darmflora, Darmschleimhaut, Verdauung: was im Darm zusammenspielt

Ihr Darm ist mehr als ein Verdauungsschlauch. Damit er gut arbeitet, müssen mehrere Dinge zusammenpassen.

Die Darmflora (Mikrobiom)

In Ihrem Darm leben Billionen Bakterien. Sie helfen, Ballaststoffe aufzuschließen, bilden Stoffe, die die Darmschleimhaut ernähren, und stehen im engen Austausch mit Ihrem Immunsystem. Ist diese Gemeinschaft aus dem Gleichgewicht – zu wenig Vielfalt, zu viele Bakterien einer Sorte oder Bakterien am falschen Ort –, kann sich das in Blähungen, wechselndem Stuhl oder Unverträglichkeiten zeigen.

Die Darmschleimhaut

Die Darmschleimhaut ist die Grenze zwischen Ihrem Darminhalt und Ihrem Körper. Sie soll Nährstoffe durchlassen und alles andere draußen halten. Ist sie gereizt oder durchlässiger als sonst, kann der Körper auf Dinge reagieren, die er früher gut vertragen hat.

Die Verdauungskraft

Bevor Ihr Essen im Darm ankommt, schließen Magensäure, Galle und die Enzyme der Bauchspeicheldrüse es auf. Arbeiten sie zu schwach, kommt mehr Unverdautes im Darm an – und damit Futter für Bakterien, die dort Gase bilden können.

Stress und Nervensystem

Darm und Gehirn sind über Nerven und Botenstoffe eng verbunden. Anhaltender Stress kann die Verdauung bremsen, die Darmbewegung verändern und die Schleimhaut belasten. Deshalb achte ich besonders darauf, wie Stress sich bei Ihnen auswirkt.

Manchmal steht der Bauch gar nicht im Vordergrund, sondern Müdigkeit, Hautprobleme oder Unverträglichkeiten. Auch dann kann es sich lohnen, den Darm mit anzusehen.

Was die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen kann

  • Antibiotika und andere Medikamente, zum Beispiel Säureblocker oder Schmerzmittel über längere Zeit (mehr zum Darmaufbau nach Antibiotika)
  • Ernährung: wenig Ballaststoffe und Vielfalt, viel Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel (wie es anders gehen kann: Darmfreundlich essen: ein Beispieltag)
  • ein Magen-Darm-Infekt, nach dem der Bauch nicht mehr so ist wie vorher
  • Stress über Wochen und Monate
  • eine schwache Verdauung – zu wenig Magensäure, Galle oder Enzyme

Meist kommt mehreres zusammen. Deshalb frage ich im ersten Termin ausführlich nach Ihrer Vorgeschichte.

Warum ich nicht mit einem Probiotikum anfange, sondern mit Ihrem Befund

Viele Darmkuren beginnen mit dem Aufbau: ein Probiotikum, dazu mehr Ballaststoffe. Für manche ist das genau richtig. Bei anderen kann es die Beschwerden verstärken – etwa wenn sich Bakterien im Dünndarm angesiedelt haben, wo sie nicht hingehören (SIBO). Dann füttert das gut gemeinte Mittel genau das, was den Bauch aufbläht.

Deshalb schaue ich zuerst, was bei Ihnen los ist. Erst dann entscheiden wir, womit wir anfangen – und manchmal ist Weglassen wichtiger als Aufbauen. Die Reihenfolge entscheidet.

Diagnostik: wie wir herausfinden, was bei Ihnen los ist

Nicht jeder braucht jede Untersuchung. Ich empfehle die, die bei Ihnen am meisten zur Klärung beitragen können. Typischerweise kommen eine oder mehrere der nachfolgenden Untersuchungen in Betracht.

Ich arbeite vor allem mit zwei Fachlaboren zusammen: Ganzimmun und biovis.

Mikrobiomanalyse

Eine Untersuchung Ihres Stuhls. Sie kann zeigen, welche Bakterien in Ihrem Darm leben, wie vielfältig Ihre Darmflora ist, und Hinweise auf Verdauung und Darmschleimhaut geben.

Atemtests

Können Hinweise geben, zum Beispiel auf eine Fehlbesiedlung im Dünndarm (SIBO) oder eine Laktoseunverträglichkeit. Die Testsets bekommen Sie von mir.

Blutwerte

Schilddrüse, Eisen, Vitamine, Entzündungswerte: abgenommen beim Hausarzt oder in einem Labor, ausgewertet von mir.

Ernährungstagebuch

Kann zeigen, was Sie essen und wie Ihr Bauch darauf reagiert; oft die erste Spur. Mein Tagebuch dafür können Sie kostenlos herunterladen.

Die Bausteine einer Darmsanierung

Eine Darmsanierung läuft in Phasen. Welche davon Sie brauchen und in welcher Reihenfolge, ergibt sich aus Ihren Befunden.

  1. Entlasten: Was den Darm gerade belastet, wird reduziert – zum Beispiel bestimmte Lebensmittel für eine begrenzte Zeit oder eine Fehlbesiedlung.
  2. Verdauung unterstützen: Wo Magen, Galle oder Bauchspeicheldrüse zu schwach arbeiten, setzen wir dort an.
  3. Darmschleimhaut pflegen: mit Ernährung und gezielt ausgewählten Mitteln.
  4. Darmflora aufbauen: erst jetzt kommen Pro- und Präbiotika – passend zu Ihrem Befund.
  5. Stabilisieren: Ernährung und Alltag so, dass das Ergebnis hält. Dazu gehört auch der Umgang mit Stress.

Das braucht Zeit – in der Regel drei bis sechs Monate, nicht vier Wochen. Wie sich die Zeit aufteilt und wann Sie erste Veränderungen merken können, lesen Sie in meinem Beitrag Wie lange dauert eine Darmsanierung? Die Umsetzung Ihres Plans, Phase für Phase, nennen viele auch Darmkur.

Harald Erb bespricht mit einer Patientin am Schreibtisch den Ablauf der Darmsanierung — Praxis in Berlin Prenzlauer Berg

So läuft Ihre Darmsanierung ab

Schritt 0 — Vorgespräch, wenn Sie möchten

Kostenlos, 15 Minuten, am Telefon, per Video oder in der Praxis – um alle offenen Fragen zu klären, ob Sie bei mir richtig sind und ob mein Angebot zu Ihnen passt.

Schritt 1 — Erster Termin

Sie schildern mir Ihre Beschwerden in aller Ruhe und in ganzer Tiefe – Vorgeschichte, Ernährung, Alltag. In der Praxis oder per Video.

Schritt 2 — Untersuchungen

Die Tests, die bei Ihnen zur Klärung beitragen können. Die Testsets bekommen Sie im Termin oder per Post.

Schritt 3 — Auswertung und Plan

Sobald alle Unterlagen und Befunde vorliegen, werte ich sie aus und erstelle Ihren Plan. Meist sind das 2 bis 3 Stunden, manchmal mehr – das besprechen wir vorher. Ihren Plan bekommen Sie schriftlich als PDF: was die Befunde zeigen, welche Phase wann kommt und was Sie in welcher Reihenfolge nehmen.

Schritt 4 — Begleitung

Folgetermine, wenn sie sinnvoll sind, und Fragen zwischendurch per E-Mail. Reagiert Ihr Körper anders als erwartet, passe ich den Plan mit Ihnen an. Nach einigen Monaten kann eine erneute Mikrobiomanalyse zeigen, was sich verändert hat – der wichtigste Maßstab bleibt aber, wie es Ihnen geht.

Darmsanierung online – deutschlandweit

Eine Darmsanierung braucht keine Behandlung mit den Händen. Sie lebt vom Gespräch, von Ihren Befunden und von Ihrem Plan. Deshalb funktioniert sie per Video genauso wie in der Praxis: Das Testset kommt per Post, das Labor schickt die Befunde an mich, Ihren Plan bekommen Sie als PDF.

Was eine Darmsanierung beim Heilpraktiker kostet

Ich rechne nach Zeit ab: 120 € pro Stunde – für den ersten Termin, für die Auswertung Ihrer Befunde und für spätere Gespräche. Ich schaue dabei nicht auf die Minute. Fragen per E-Mail sammle ich und rechne sie erst ab, wenn etwa eine Stunde zusammengekommen ist.

Die Tests rechnet das Labor direkt mit Ihnen ab. Die von mir häufig durchgeführte Stuhl-Mikrobiomanalyse (Darmcheck bei Ganzimmun) kostet zum Beispiel etwa 240 €.

Für den Start heißt das meist: erster Termin (etwa 1 Stunde), Auswertung und Plan (2 bis 3 Stunden) und die Mikrobiomanalyse – zusammen etwa 600 bis 700 €.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht, private Versicherungen und Zusatzversicherungen teilweise, je nach Tarif.

→ Alle Details zu den Behandlungskosten

Wer Sie begleitet

Ich bin Harald Erb, Heilpraktiker in Berlin Prenzlauer Berg, mit eigener Heilpraxis seit 2007. Weitergebildet habe ich mich unter anderem in Darmsanierung, in klinischer Psychoneuroimmunologie (kPNI), die Darm, Stress, Hormone und Stoffwechsel zusammen betrachtet, und in orthomolekularer Medizin. Zur Darmgesundheit habe ich mich vor allem bei der Biogena Akademie und beim Fachlabor biovis fortgebildet – in Wochenend-, Tages- und Webseminaren.

Heilpraktiker Harald Erb im Erstgespräch zur Darmsanierung mit einer Patientin, Praxis im Kollwitzkiez, Berlin Prenzlauer Berg

Zwei Menschen mit denselben Beschwerden haben selten dieselben Befunde – und brauchen deshalb selten denselben Plan. Mir ist wichtig, Ihnen die Zusammenhänge verständlich zu machen, damit Sie selbst Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen können.

Das sagen Patienten, die ich bei ihrer Darmgesundheit begleitet habe

Ich werde seit etwa sechs Monaten von Herrn Erb als Ernährungsberater begleitet. In dieser Zeit ist es mir gelungen, meine seit jeher bestehenden gastrointestinalen Probleme fast vollständig zu lösen. Neben seiner Professionalität und Kompetenz habe ich besonders seine Präsenz und seine Bereitschaft geschätzt, detailliert auf meine Fragen zu den von ihm erstellten Ernährungsplänen einzugehen.“ ★★★★★ — F. P., Google-Rezension (vor 7 Monaten)

→ Alle Bewertungen bei Google

Heilpraktiker Harald Erb im vertrauensvollen Beratungsgespräch mit einer Patientin zur Darmgesundheit in Berlin Prenzlauer Berg

Es handelt sich um individuelle Erfahrungsberichte. Behandlungsergebnisse sind nicht übertragbar

Häufige Fragen zur Darmsanierung

Viele verwenden beide Wörter für dasselbe. Ich unterscheide sie so:

Die Darmsanierung ist der ganze Weg. Er beginnt damit, herauszufinden, was bei Ihnen los ist – im Gespräch, mit Untersuchungen und Befunden. Daraus entsteht Ihr persönlicher Plan. Und schließlich setzen Sie diesen Plan um, begleitet von mir.

Die Darmkur ist der letzte Teil dieses Weges: die Umsetzung Ihres Plans, Phase für Phase – entlasten, die Verdauung unterstützen, die Darmschleimhaut pflegen, die Darmflora aufbauen und das Ergebnis stabilisieren. Sie dauert meist mehrere Monate.

Warum mir der Unterschied wichtig ist: Eine Darmkur ohne vorherige Abklärung ist oft ein Standardprogramm – für alle dieselben Mittel in derselben Reihenfolge. Bei einer Darmsanierung richtet sich die Kur nach Ihren Befunden. Deshalb kann sie bei zwei Menschen mit ähnlichen Beschwerden ganz unterschiedlich aussehen.

Nein. Eine Darmreinigung soll den Darm entleeren – zum Beispiel vor einer Darmspiegelung, mit Abführmitteln oder bei einer Colon-Hydro-Therapie. Eine Darmsanierung setzt woanders an: Sie sucht nach den Ursachen Ihrer Beschwerden und kann mit Ernährung und gezielt ausgewählten Mitteln helfen, Darmflora und Darmschleimhaut wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine Reinigung ist dafür meist nicht nötig. Mehr dazu in meinem Beitrag Darmreinigung oder Darmsanierung?

Ein Mittel, das bei allen wirkt, gibt es nicht. Häufig empfohlene Mittel wie Flohsamenschalen, Heilerde oder ein Probiotikum aus der Drogerie können manchen guttun – bei anderen können sie Blähungen oder Verstopfung verstärken, je nachdem, was im Darm gerade los ist. Was zu Ihnen passt, lässt sich meist erst mit einem Befund sagen. Die wichtigste Grundlage ist in der Regel die Ernährung; ausgewählte Mittel kommen gezielt dazu und unterstützen sie.

Ich empfehle nur, was Ihre Befunde nahelegen – meist wenige, gezielt ausgewählte Mittel für eine begrenzte Zeit. Womit Sie ungefähr rechnen müssen, sage ich Ihnen, bevor Sie etwas bestellen.

Nein. Die Anpassungen halte ich so klein wie möglich und so groß wie nötig. Sie müssen in Ihren Alltag passen, sonst halten Sie sie nicht durch.

Er richtet sich nach Ihrem Befund – deshalb kann er bei zwei Menschen mit ähnlichen Beschwerden ganz unterschiedlich aussehen. In der Regel enthält er klare Hinweise, was Sie für eine Zeit eher weglassen und was Sie bevorzugen können, dazu ein bis drei Beispieltage zur Orientierung. Einiges hilft fast allen: Zucker und süße Getränke reduzieren, in Ruhe essen und gut kauen, lieber drei Mahlzeiten mit Pausen dazwischen als ständig kleine Snacks. Was Sie weggelassen haben, nehmen Sie später Schritt für Schritt wieder auf, ein Lebensmittel nach dem anderen. Wie ein darmfreundlicher Tag aussehen kann, zeigt mein Beispieltag.

Eine Spiegelung zeigt, ob das Gewebe krank ist. Sie zeigt nicht, welche Bakterien in Ihrem Darm leben oder wie gut Magen, Galle und Bauchspeicheldrüse arbeiten. Genau das schaue ich mir an. Was schon untersucht wurde, untersuche ich nicht doppelt.

Auch das ist ein Ergebnis: Dann wissen wir, wo die Ursache nicht liegt, und schauen an anderer Stelle weiter. Manchmal ist zusätzlich eine ärztliche Abklärung sinnvoll; das spreche ich offen an.

Ja. Termine per Video funktionieren genauso wie in der Praxis, die Testsets bekommen Sie per Post.

Als Heilpraktiker suche ich mit Ihnen nach den Ursachen Ihrer Beschwerden – im Gespräch, mit Ihrem Ernährungstagebuch und in der Regel mit einer Mikrobiomanalyse. Daraus erstelle ich einen schriftlichen Plan in Phasen und begleite Sie bei der Umsetzung, der Darmkur. Ich rechne nach Zeit ab (120 € pro Stunde); für den Start kommen meist etwa 600 bis 700 € zusammen, einschließlich der Mikrobiomanalyse. Mehr dazu unter Behandlungskosten.

Ihr Termin zur Darmsanierung

Buchen Sie Ihren Termin direkt online – in meiner Praxis im Kollwitzkiez oder per Video. Sie möchten vorher klären, ob ich Ihnen helfen kann? Dann rufen Sie mich für ein kostenloses Vorgespräch von 15 Minuten an.

Heller Behandlungsraum mit Liege und Pflanzen in der Heilpraxis Harald Erb, Berlin Prenzlauer Berg